Der Übergang zum Teamleiter wurde bewusst behutsam gestaltet. „Es gab nicht den einen Tag, an dem gesagt wurde: ‚Ab heute bist du Chef'“, betont Sußmann. Stattdessen wurde er nach und nach herangeführt, unterstützt durch gezielte Weiterbildungen. Seminare zum Thema „Vom Kollegen zum Vorgesetzten“ halfen ihm, die neue Rolle zu verstehen.
Das Hineinwachsen in die Rolle als Führungskraft war zu Beginn die größte Herausforderung. „Da waren mir meine Vorgesetzten wirkliche Sparringspartner und hatten immer ein offenes Ohr für mich – das hat mir geholfen“, gibt Sußmann ehrlich zu. Durch klare Kommunikation und den bewussten Respekt vor der fachlichen Expertise der erfahrenen Kollegen entwickelte sich eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Dabei ist ihm bewusst, dass der Erfolg vor allem dem Team zu verdanken ist. „Ohne die Arbeit der vier Jungs da draußen funktioniert nämlich gar nichts“, betont er mit Nachdruck. „Sie haben das Fachwissen – ich treffe nur die Entscheidungen.“
Heute führt Sußmann ein eingespieltes Team in der Instandhaltung. Seine Philosophie: regelmäßiger Kontakt, ehrliche Kommunikation und die Bereitschaft, selbst mit anzupacken. „Ich habe immer noch mein Werkzeug im Auto“, lacht er. Die persönliche Wahrnehmung jedes Einzelnen liegt ihm besonders am Herzen. „Es ist mir wichtig zu wissen, dass es allen gut geht.“ Wenn die Zeit bleibt, wird abends auch mal gemeinsam gegrillt. „Diese gemeinsame Zeit jenseits des Arbeitsalltags stärkt uns als Team“, ist Sußmann überzeugt.
Seine Botschaft an Kollegen mit Ambitionen ist klar: „Nicht jeder kann Chef sein, aber wer mehr machen möchte und Eigeninitiative zeigt, kann auch mehr machen.“ Bei der von Saldern Gruppe finden Menschen mit Potenzial Unterstützung – manchmal braucht es nur Geduld und den Mut, Verantwortung zu übernehmen.