Gedanken zum Neuen Jahr von Dietrich von Saldern

Mit Mut und Zusammenhalt 2026 gemeinsam gestalten

Der 31. Neujahrsempfang Blankenese war für mich wieder eine dieser Gelegenheiten, bei denen man spürt: Hamburg ist mehr als eine Stadt – es ist eine Gemeinschaft von Menschen, die anpacken, gestalten und Verantwortung übernehmen. In den Gesprächen mit Unternehmerkollegen, Partnern und Freunden wurde aber auch deutlich: 2026 wird kein einfaches Jahr. Die Herausforderungen sind real – wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich.

Schauen wir den Tatsachen ins Auge: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist angespannt. Viele Unternehmen blicken mit Sorge auf steigende Kosten, verschärfte Regulierungen und bürokratische Auflagen. Der Fachkräftemangel drückt, Investitionen werden zurückgehalten, die Unsicherheit wächst.

Aber ich habe in über 25 Jahren als Unternehmer eines gelernt: Klagen allein bringt uns nicht weiter. Wir müssen selbst aktiv werden und vorangehen.

Was uns als Unternehmen stark macht

Bei der von Saldern Gruppe konzentrieren wir uns auf das, was wir beeinflussen können: unsere Unternehmenskultur, unsere Prozesse, unsere Innovationskraft. Wir investieren in nachhaltige Technologien – von LNG-Fahrzeugen über moderne Betonmischanlagen bis zur Entwicklung umweltfreundlicher Betonsorten. Wir bilden junge Menschen aus und schaffen Arbeitsplätze in Norddeutschland. Das gelingt nur, weil wir ein starkes Team haben. Rund 550 Mitarbeiter an über 20 Standorten ziehen an einem Strang – vom LKW-Fahrer über den Mischmeister bis zur Disponentin. Dieser Zusammenhalt ist unser größtes Kapital.

Drei Dinge, die jetzt zählen

Wenn ich auf 2026 schaue, sind für mich drei Faktoren entscheidend – als persönliche Haltung und für uns als Unternehmen:

Mut

Wir brauchen den Mut zu handeln, auch wenn wir dabei Fehler machen. Den Mut zu investieren, auch wenn Risiken bleiben. Den Mut, Position zu beziehen, auch wenn es unbequem ist. Mut bedeutet nicht, keine Unsicherheit zu spüren – Mut bedeutet, trotz Unsicherheit ins Tun zu kommen.

Zusammenhalt

In schwierigen Zeiten zeigt sich, wer wirklich zusammensteht. Als Unternehmer erlebe ich täglich: Wenn alle an einem Strang ziehen, entsteht eine Kraft, die weit über die Summe der Einzelnen hinausgeht. Das gilt für unser Team genauso wie für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen. Gemeinsam sind wir stärker – im Austausch von Ideen, beim Finden von Lösungen, beim Gestalten der Zukunft.

Zuversicht

Nicht als naiver Optimismus, sondern als Haltung aus Erfahrung. Ich habe viele herausordernde Zeiten erlebt – und jedes Mal haben wir Wege gefunden. Zuversicht bedeutet, an die eigene Handlungsfähigkeit zu glauben. Sie entsteht nicht durchs Abwarten, sondern durchs Anpacken. Wer ins Handeln kommt, spürt: Ich kann etwas bewegen. Genau darin liegt die Magie.

Wir investieren weiter in Wachstum, Nachhaltigkeit und Ausbildung. Nicht weil der Weg leicht ist, sondern weil wir Verantwortung tragen – für unsere Mitarbeiter und ihre Familien, für unsere Kunden, für unsere Region.

Dietrich von Saldern, geschäftsführender Gesellschafter von Saldern Gruppe

Vom Reden ins Tun kommen

Ich habe mich entschieden. Wir investieren weiter in Wachstum, Nachhaltigkeit und Ausbildung. Nicht weil der Weg leicht ist, sondern weil wir Verantwortung tragen – für unsere Mitarbeiter und ihre Familien, für unsere Kunden, für unsere Region.

2026 wird herausfordernd. Aber es liegt an uns, was wir daraus machen. Mit Mut, mit Zusammenhalt, mit Zuversicht.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesundes und glückliches Neues Jahr!