Vor einigen Wochen erreichte Dietrich von Saldern eine Nachricht von Karl-Wilhelm „Kalle“ Heyse, Mischerfahrer im Werk Bremerhaven. Zwei Kollegen hätten da einen Song gemacht, über ihre Arbeit bei der von Saldern Gruppe. „Ich finde es nicht schlecht. Bin gespannt, wie Sie es finden. Hören Sie mal rein.“
Die beiden sind Jan-Christoph Wandt, Mischmeister, und Lukas Gerhardt, Platzmeister. Idee und Text stammen von ihnen, produziert wurde „Beton im Blut“ mit künstlicher Intelligenz. Zu hören ist der Song auf Instagram. Die ganze Geschichte steht auf Seite 30 der neuen Ausgabe, die seit Anfang September in allen Werken liegt – eine von vielen.
Christian Pursch prüft heute den Beton, den er früher selbst produziert hat. Emily Selck hat in der Disposition gefunden, was ihr wirklich Freude macht. Sechs Kollegen der Instandhaltung haben ihren besten Tag, wenn das Telefon stillbleibt. Stefan Hurai, Carsten Lawrenz und Tim Laskowski fahren nach Feierabend und am Wochenende zu Einsätzen raus – für Feuerwehr und THW.
Und „Kalle“ Heyse, der die Nachricht geschrieben hat, ist offiziell längst Rentner. Drei Monate vor der Rente hat er sich noch einen Vollzeitvertrag geben lassen. Seitdem holt er jeden Morgen seinen Mischer aus dem Werk. Freiwillig. „Rein theoretisch könnte ich morgen zu Hause bleiben.“ Bleibt er aber nicht.
Den redaktionellen Rahmen bilden die fünf Leitsätze von „Du zählst!“. Was davon im Arbeitsalltag trägt, hat die Geschäftsführung in dieser Ausgabe selbst auf den Prüfstand gestellt. Sie sprechen offen darüber, was hinter dem Narrativ steckt – und wo es in der Umsetzung hakt. Es ist ein Anspruch, an dem sich die Führung messen lassen will, nicht eine Erfolgsmeldung.
Das komplette Heft steht hier zum Download: Journal Herbst 2026 (PDF)